Stadt- und Regiowikis

Konkurrenz oder Ergänzung zur Wikipedia?

Letztes Wochenende habe ich auf dem RegioWikiCamp in Furtwagen einen Vortrag über die Einbindung von Inhalten aus Wikimedia Commons (Folien als PDF) sowie Karten aus dem OpenStreetMap-Projekt in Stadt- und Regiowikis gehalten, weil ich weiß, dass diese Möglichkeiten noch vielfach unbekannt sind, ein eigenes Wiki jedoch mit interessanten Inhalten aufwerten kann. Entsprechend ist mein Vortrag auch sehr gut angenommen worden und interessante Diskussionen haben sich daraus entwickelt. Auch der Vortrag einer Administratorin des Stadtwikis Karlsruhe hat mir einige Denkanstöße gegeben.

Warum erzähle ich das eigentlich hier?

Weil vielfach der Eindruck einer Konkurrrenzsituation zwischen der grooooßen und übermächtigen Wikipedia auf der einen Seite, die löscht, was nicht enzyklopädisch genug ist, und den nicht so großen Stadt- und Regiowikis besteht.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Betreiber der Stadt- und Regiowikis sehr wohl wissen, wo die Grenzen der Wikipedia sind. Wo die Wikipedia aufhört, fängt das Gebiet der Stadt- und Regiowikis an. Diese wollen sowohl für ihre Bürger mehr Detailinformationen bereitstellen als auch Touristen in vielen Sprachen informieren.

Es ist also kein Gegeneinander, sondern ein Miteinander. Der eine kann vom anderen profitieren und ich würde mich sehr freuen, wenn neben mir noch mehr Wikipedianer einen Blick über den Tellerrand werfen würden und Stadt- und Regiowikis unterstützen würden. Sei es durch eine sinnvolle Verlinkung oder durch den Übertrag von Informationen.

Ich finde das Thema sehr spannend und werde es weiter beobachten.

Raymond.

PS: Gerade, bevor ich diesen Beitrag online stellen wollte, sehe ich im Chat noch Friedels Hinweis auf den SpON-Artikel über die Konferenz.

2 Kommentare

  1. Danke fuer den Artikel, hoert sich spannend an. Ist das eine sehr deutsche Bewegung oder gibt es auch viele andere (auslaendische) Regionalwikis?

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  2. Die Konferenz war europäisch ausgerichtet, gekommen war vor allem noch Franzosen, u.a. aus Brest

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