Ein Blick in eine gefährdete Institution

Ich erzähle ja gerne, daß ich in meiner „Karriere“ als Wikipedia-Autorin mehr Bibliotheken und Archive von innen gesehen und aktiv genutzt habe, als während meines lange zurückliegenden Studiums. Eine wichtige Anlaufstelle in Köln ist dabei stets die Kunst- und Museumsbibliothek der Stadt Köln (KMB). Ob die hochgeschätzte, inzwischen pensionierte Mitarbeiterin Gesina Kronenburg mir bei der Recherche nach dem „verschollenen“ Kunsthistoriker Paul Müller-Walde wertvolle Hinweise gab oder der Artikel zu Josef Haubrich im Lesesaal den letzten Schliff bekam: es ist immer ein Vergnügen, die opulenten Bestände zu nutzen. Und ich bin wohl nicht die einzige, die das findet: im letzten Jahr wurden 10% mehr Nutzer gezählt als im Vorjahr.