Anfrage eines Gulli-Journalisten

Mich erreicht diese Woche eine E-Mail von einem Gulli-Journalisten. Er recherchiere zu den Abmahnungen in der Wikipedia und möchte auch die semiprofessionallen Fotografen zu Wort kommen lassen.

Ich nehme diese Anfrage zum Anlass, meine Gedanken zu dem Thema, das viele Wikipedianer seit geraumer Zeit umtreibt, niederzuschreiben. Dieser Blogbeitrag ist zudem meine offizielle Antwort an den Redakteur.

Sue Gardner: „Neun Gründe, warum Frauen nicht bei Wikipedia mitmachen“

Die von Sue Gardner angestoßene „Gender-Gap“-Diskussion, die sich damit auseinandersetzt, warum nach den verfügbaren Studien nur ein niedriger zweistelliger Prozentsatz von Frauen aktiv in Wikipedia mitarbeitet, hat im englischsprachigen Raum einige Resonanz ausgelöst. (Zum Presseecho hier und hierlang)

Jetzt hat Sue dankenswerterweise die ausufernden Beiträge sortiert und eine erste Zusammenfassung geschrieben: „Nine Reasons Women Don’t Edit Wikipedia (in their own words)“. Sie belegt die einzelnen Punkte mit Originalzitaten von Frauen aus der laufenden Diskussion.

Wikipedia-Apps für Android unter der Lupe (1)

Nachdem ich mir jetzt auch so ein Spielzeug mit Flatrate zugelegt habe, möchte ich die Erfahrungen, die ich mit dem Austesten von Wikipedia-Apps verbringe, mit Euch teilen. Vielleicht findet sie jemand nützlich. Wenn ich mein Telefon besser kennengelernt habe, klappt’s vielleicht später auch noch mit ein paar Screenshots, oder mit ganz viel Zeit, mit einem Video. 

Köln 13 Uhr 58 – eine Ausstellungseröffnung

Heute abend wurde die Ausstellung „Köln 13 Uhr 58 – Geborgene Schätze aus dem Historischen Archiv“ im Kölnischen Stadtmuseum eröffnet, was wir uns natürlich nicht haben entgehen lassen. Die Ausstellung zeigt ab morgen einen Querschnitt von bereits restaurierten Objekten und solchen mit verschiedenen „Schadensbildern“ aus dem zerstörten Archiv.

Das Stadtmuseum war sehr gut gefüllt, gesprochen hat als erster natürlich obligatorisch Oberbürgermeister Roters, dann wurde Stephan Neuhoff, Chef der Kölner Feuerwehr, mit der goldenen Ehrennadel des THW ausgezeichnet (ein Anblick zum Steinerweichen, wenn mindestens einem der beiden toughen Rettungsprofis vor Rührung das Wasser in den Augen steht).